Das Kommen des Propheten Mohammeds a.s.s. wird in den früheren heiligen Büchern mehrmals erwähnt. Sein Stammbuch reicht zurück bis zum Propheten Abraham. Für die Muslime ist Mohammed in der Kette der Propheten der historisch Letzte, der Siegel der Propheten. Allah swt. bestimmte Amina zur Mutter seines auserwählten Propheten. Während der Zeit der Schwangerschaft reiste Abdullah (der Vater des Propheten Mohammed) mit einer Handelskarawane nach Syrien und Palästina. Das Kind in Aminas Bauch wuchs, und oft sah sie mit Erstaunen, wie ein Licht von ihr ausging, durch sie die Paläste von Bosra in Syrien zu erblicken glaubte. Kurze Zeit später verkündete ihr Engel Gabriel a.s. , dass sie ein ganz besonderes Kind in ihrem Bauch trägt. Auf dem Rückweg erkrankte Abdullah schwer und starb. Ihr Kind war Halbweise, noch bevor er zur Welt kam. Amina war in tiefste Trauer, ganz Mekka konnte ihr keinen Trost geben. In dieser Zeit stieg ein Jude in Medina auf das Dach seines Hauses und verkündete, dass in der Nacht der Stern erschienen sei, der zur Geburt des Gepriesenen bestimmt war. In diesem Augenblick hörte Amina eine Stimme, die zu ihr sprach, dass sie den Herrn dieses Volkes empfangen hat und wenn er geboren wird, dann solle sie ihn Mohammed nennen. Bald nach der Geburt Mohammeds machten sich seine Mutter und sein Großvater Sorgen, er könnte an einer Krankheit sterben, da das Klima in Mekka damals sehr gefährlich war. Aus Liebe zu ihrem Kind und um den gefährlichen Krankheiten zu entgehen, willigte Amina ein, dass Muhammad einen Teil seiner Kindheit bei den Beduinen außerhalb der Stadt verbringen sollte. Als die Ammen endlich Mekka erreichten und sich Pflegekinder suchten, bat Amina ihren Sohn an, doch alle lehnten ab, weil er ein Waisenkind war. Amina und der Großvater des kleinen Muhammad waren sehr traurig. Doch eine von ihnen, Halima Saddia, nahm ihn dann doch, weil sie kein anderes Kind gefunden hat. Halima war eine sehr arme Frau, es war ein Jahr des Dürre, das ihnen fast nichts mehr zum Leben ließ. Als Halima den kleinen Muhammad zu sich nahm, geschahen Wunder. Halimas Brust gab plötzlich wieder Milch, so dass sie Muhammad und ihren eigenen Sohn stillen konnte. Als sie mit Muhammad ihre Lagerplätze erreichten, erwarteten sie plötzlich ein fruchtbares Land, ihre Ziegen und Schafe kamen fett und prallen Eutern von der Weide zurück. Sie erfuhren Allahs Gnade. Eines Tages spielte er zusammen mit seinem Milchbruder, als plötzlich zwei Männer in weißen Gewändern ihn packten und ihn zu Boden warfen, ihm den Leib öffneten und das Herz reinigten. Als Halima davon erfuhr, bekam sie Angst und machte sich Sorgen um den kleinen Muhammad. Sie gab ihn unverzüglich seiner Familie zurück. Mutter und Sohn freuten sich, endlich zusammen zu sein.Fortsetzung folgt…Video 

